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Motorflug Ultraleicht

Flugplanungs-Apps: Was passt ins VFR-Cockpit?

Redaktion GAT.aeroca. 10 Min. LesezeitVeröffentlicht:
Tablet mit digitaler Luftfahrtkarte im Cockpit.

Zehn Lösungen für die Planung zu Hause und die Navigation unterwegs. Ohne Rangliste, dafür mit einem Blick auf die Dinge, die beim Fliegen zählen.

Eine Route ist auf dem Tablet schnell eingezeichnet. Aber passt die geplante Höhe auch unter den nächsten Luftraum? Und wo steht die Frequenz für den Zielflugplatz, wenn es im Anflug etwas geschäftiger wird? Eine gute VFR-App hilft bei der Vorbereitung und hält die wichtigen Angaben unterwegs griffbereit.

Für den Tagesausflug zum Nachbarplatz sind andere Dinge interessant als für eine Woche durch Italien. Auch die vorhandenen Geräte spielen mit: Wer die Reise am großen Bildschirm plant, möchte die Route anschließend ohne Umwege aufs Tablet übernehmen. Wer passende Garmin-Avionik an Bord hat, interessiert sich vielleicht besonders für die direkte Routenübertragung.

Was unterwegs zählt

Wie gut das klappt, zeigt sich oft erst bei Sonne auf dem Display oder einer kurzfristigen Routenänderung. Dabei sollten die Luftraumgrenzen lesbar bleiben und wichtige Angaben mit wenigen Handgriffen erreichbar sein.

Ein Höhenprofil ist gerade bei Reisen in unbekannte Gegenden hilfreich. Es zeigt die Staffelung der Lufträume zusätzlich von der Seite. Das ist meist ein Schnitt entlang der Strecke und keine dreidimensionale Ansicht der gesamten Umgebung. Ob die geplante Höhe zur Route passt, lässt sich damit oft deutlich leichter beurteilen.

Dazu kommen Wetter und NOTAM. Entscheidend ist, welche Informationen zur Strecke bereitliegen und wie gut sie sich lesen lassen. Grafische NOTAM sind praktisch; Zeitfenster, Höhen und Besonderheiten stehen im vollständigen Text. Auch die Unterlagen für einen Ausweichplatz sollten sich noch öffnen lassen, wenn unterwegs die Datenverbindung fehlt.

Was hinter dem Kartenbild steckt

Eine Vektorkarte wird aus einzelnen Objekten gezeichnet. Beschriftungen und Details können sich beim Zoomen anpassen. Eine Rasterkarte bewahrt die feste Darstellung des Kartenblatts. Wer mit einer bestimmten ICAO-Karte vertraut ist, findet sich darauf oft schnell zurecht.

Ob das Verschieben und Zoomen flüssig läuft, hängt allerdings auch von Gerät, Softwarestand und eingeblendeten Ebenen ab. Deshalb lohnt sich ein Versuch auf dem eigenen Tablet mehr als ein Urteil allein nach der Kartentechnik.

Mindestens ebenso interessant ist die Herkunft der Daten. Gelände und Straßen können aus einer anderen Quelle stammen als Lufträume und Flugplatzangaben. Wetter und NOTAM kommen meist über weitere Dienste hinzu.

„Amtlich“, „offen“ und „zertifiziert“ beschreiben dabei unterschiedliche Dinge. Eine frei zugängliche amtliche Veröffentlichung ist etwas anderes als ein gemeinschaftlich gepflegter Datensatz. Und bei einer Zertifizierung zählt, für welches konkrete Produkt oder welchen Herstellungsprozess sie gilt.

Bei open flightmaps sind die Rechte zur Mitarbeit abgestuft; die Qualitätskontrolle liegt bei den jeweiligen Regionen. Eine Zertifizierung nach einem bestimmten Qualitätsstandard sagt die Organisation in ihrer FAQ allerdings nicht zu. Hintergrund zu open flightmaps

Für die Auswahl bleiben deshalb recht handfeste Fragen: Woher kommen die Luftfahrtdaten, wie werden Änderungen eingearbeitet und wie lässt sich ein vermuteter Fehler melden? Ein vertrautes Kartenbild allein beantwortet das noch nicht.

Geräte, Abdeckung und Preise

Stand: 4. November 2026. Die Preise stammen aus den Herstellerangeboten und den genannten App-Store-Einträgen. App-Store-Preise, Steuern und Zusatzpakete können abweichen. Bei Garmin ist die im Europa-Angebot angezeigte Währung US-Dollar.

App Geräte und Planung am Rechner Abdeckung und Kosten
SkyDemon iPhone/iPad, Android und Windows Weite Teile Europas und weitere gelistete Regionen. 149 € im ersten Jahr, danach 115 €/Jahr; alternativ 15 €/Monat. Einige nationale Anflugkartensammlungen kosten extra.
VFRnav iPhone/iPad und Android Mehrere europäische Länder. Laut Herstellerbeschreibung 49,95 € mit einem Jahr Updates; weitere Updates separat.
Air Navigation Pro iPhone/iPad und Android; Online-Verwaltung von Routen und Geräten Weltweite SmartChart. Europa-Abos von 119,99 bis 179,99 €/Jahr; zusätzliche Karten nach Region und Produkt.
EasyVFR 4 iPhone/iPad und Android; Windows/macOS je nach Tarif Kostenloser Einstieg mit zwei Ländern. Live 47,99 €, Pro 83,99 €, Frequent Flyer Membership 150 €/Jahr. Kommerzielle Karten zusätzlich.
Enroute Flight Navigation iPhone/iPad, Android, Apple-Silicon-Mac und Linux Kostenlos. Viele Regionen, mit unterschiedlichem Detailumfang.
Airmate iPhone/iPad, Android und Web-Planer Weltweite Ausrichtung. Private Grundnutzung kostenlos; bestimmte Karten und Flugplanaufgaben zusätzlich.
Sky-Map / Flight Planner iPhone/iPad und Android; separater Windows-Planer Europa-Vektorkarte 99 €/12 Monate. Weitere Kartenpakete nach Bedarf; Flight Planner 6 ohne Karten 99 €.
Flymap iPhone/iPad; Android laut Kartenpartner. FlymapWin für Windows in der Produktbeschreibung genannt. iOS-App 199,99 € als Einmalkauf mit Europa-Übersichtskarte. Detaillierte Karten separat; aktuelle Android- und Windows-Konditionen nicht bestätigt.
Garmin Pilot iPhone/iPad, Android und Web-Planer Europa-Standardabo 109,99 US$/Jahr, mit Premium 184,98 US$/Jahr. Zusätzliche Karten gegebenenfalls separat.
ForeFlight iPhone/iPad und Web-Planer Eine gewählte Region inklusive. Starter 117 €, Essential 235 €, Premium 350 €/Jahr; Zusatzpakete nach Bedarf.

SkyDemon

SkyDemon ist deutlich auf VFR ausgerichtet. Die eigene Vektorkarte verbindet die Route mit Lufträumen und grafischen NOTAM. Die Karten entstehen aus AIP und weiteren amtlichen Quellen, ergänzt um lokale Informationen. Für die meisten europäischen FIR nennt das Handbuch Eurocontrol als NOTAM-Quelle.

Am Windows-PC lässt sich die Reise vorbereiten und auf dem mobilen Gerät weiterverwenden. Wer von einer klassischen ICAO-Karte kommt, braucht für die Darstellung etwas Eingewöhnung; verschiedene Kartenstile stehen zur Wahl. Der einheitliche Stil über Landesgrenzen hinweg ist auf Reisen angenehm. Die Abdeckung ist umfangreich, aber nicht lückenlos weltweit. Karten und Abdeckung, Abo und Zusatzpakete

Bei einem Flug durch Italien hat sich SkyDemon für mich bewährt: Frequenzen und Lufträume waren gut verfügbar, der Flugdurchführungsplan passte. Auch Frequenzen, die auf der damals benutzten Avioportolano-Karte fehlten, waren in der App vorhanden.

VFRnav

VFRnav bietet einen vergleichsweise günstigen Einstieg in die mobile VFR-Navigation. Die App bleibt nach Ablauf des Updatezeitraums nutzbar. Für den fliegerischen Einsatz kommt es allerdings darauf an, dass die verwendeten Daten aktuell sind.

Die Herstellerseite nennt Open Flight Maps für Flugplatz- und Luftraumdaten. Wetter und NOTAM lassen sich ebenfalls abrufen. Geplant wird direkt am Telefon oder Tablet. Bei früheren Versionen sind mir mehrfach Abweichungen in der Luftraumdarstellung aufgefallen; deshalb schaue ich hier besonders genau hin. Herstellerinformationen

Air Navigation Pro

Air Navigation Pro bietet heute mit SmartChart eine weltweite Vektorkarte und eine eigene Luftfahrtdatenbank. Wer die App noch ausschließlich mit Rasterkarten verbindet, hat einen älteren Stand vor Augen. Zusätzliche Karten und Anflugunterlagen können darübergelegt werden.

Ich habe Air Navigation Pro viele Jahre genutzt. Wiederholte Abstürze der App und Probleme mit der Aufzeichnung haben mich damals zum Wechsel bewogen; auch die Darstellung lief auf meinem Gerät nicht mehr flüssig.

Bei den aktuellen Abos lohnt sich der Blick auf die Wetterfunktionen und die benötigten Anflugunterlagen. Eine weltweite Grundkarte allein sagt noch wenig darüber, was für die konkrete Reise enthalten ist. Funktionen, Tarife

EasyVFR 4

EasyVFR gehört ebenfalls zu den Programmen mit klarem VFR-Schwerpunkt. Es verwendet PocketFMS-AeroData und bindet unter anderem Eurocontrol-NOTAM ein. Die Vektorkarte mit Luftraumdarstellung steht im Mittelpunkt; ein kostenloser Tarif ermöglicht den Einstieg mit zwei Ländern.

Für ausführlichere Planung kommen die bezahlten Varianten infrage. Wer am Windows-PC oder Mac arbeiten möchte, sollte sich besonders die Frequent Flyer Membership ansehen. Kommerzielle Rasterkarten und zusätzliche Anflugblätter bleiben eigene Produkte. Tarifvergleich, Pro-Jahresabo

Enroute Flight Navigation

Enroute stammt aus der Akaflieg Freiburg und ist kostenlos. Im Mittelpunkt stehen die Moving Map und die Streckenplanung.

Laut Handbuch stammen die Flugplätze und die meisten Luftraumdaten aus openAIP. open flightmaps liefert unter anderem Meldepunkte und, je nach Land, Platzrunden. Der Detailumfang hängt von der Region ab. Handbuch, Datenquellen

Mein erster Eindruck unter iOS: sehr einfach gehalten, möglicherweise aber auch mit Lücken. Bei zwei Flugplätzen fand ich die in der AIP veröffentlichten Kunstflugboxen in der Karte nicht wieder.

Enroute-Karte bei Stuttgart mit darunter eingeblendeter Luftraum-Seitenansicht
Enroute mit Karte und Luftraum-Seitenansicht. Abbildung aus der Enroute-Dokumentation, CC0 1.0; Kartenquellen. Die Abbildung erläutert die Funktion.

Airmate

Airmate verbindet die mobile App mit einem Web-Planer. Der kostenlose private Grundumfang nutzt unter anderem frei zugängliche amtliche Luftfahrtinformationen. Kosten entstehen beispielsweise für bestimmte zusätzliche Kartenprodukte und Flugplanaufgaben außerhalb der USA.

Mein damaliger Versuch mit Airmate blieb kurz: Die App lief bei mir instabil, und Kartenupdates scheiterten. Zu einer dauerhaften Nutzung kam es deshalb nicht. Wer Airmate ausprobieren möchte, kann gerade diese Abläufe vor dem ersten Flug auf dem eigenen Gerät durchspielen.

Für eine Reise lohnt sich außerdem ein Blick auf die enthaltenen Anflugunterlagen. Hinweise anderer Nutzer können unterwegs helfen; die veröffentlichten Platzverfahren stehen in den jeweiligen amtlichen und örtlichen Unterlagen. Leistungsumfang, Web-Planer

Sky-Map und Flight Planner

Sky-Map bietet weiterhin Rasterkarten verschiedener Herausgeber, unterstützt seit 2025 aber auch Vektorkarten. Es ist heute also keine reine Rasterkartenlösung mehr. Für die Vorbereitung am Windows-Rechner gibt es den separaten Flight Planner.

Beim Preisvergleich gehört die gewünschte Zusammenstellung aus Software, Ländern und Anflugunterlagen auf den Zettel. Neuigkeiten, Pakete

Flymap

Früher bin ich mit Flymap gut zurechtgekommen; das Bedienkonzept wirkt auf mich heute allerdings etwas aus der Zeit gefallen.

Flymap ist weiterhin erhältlich. Die Moving-Map-App von Stauff Systec bringt eine Europa-Übersichtskarte mit; detaillierte ICAO-Karten und Flymap IntelliMaps lassen sich ergänzen. Wer ein gewohntes Kartenbild bevorzugt, findet hier einen weiteren Kandidaten. Für die Vorbereitung am Windows-PC nennt die Produktbeschreibung FlymapWin. Rogers Data führt Flymap als Kartenpartner für iOS und Android. App und Funktionen, Kartenpartner

Beim Pflegestand bleibt eine Frage offen: Das jüngste im Apple-Versionsverlauf sichtbare Programmupdate ist Version 2.19.0 vom 28. Juni 2024, unter anderem mit SafeSky-Unterstützung. Das sagt noch nichts über den Stand der separat geladenen Karten und Luftfahrtdaten. Wie regelmäßig diese heute aktualisiert werden und welche Android- und Windows-Versionen aktuell angeboten werden, ließ sich für diesen Überblick noch nicht verlässlich klären.

Ein Blick zurück: Flymap war schon vor rund 20 Jahren als Moving Map für PocketPC erhältlich. Die kleinen Taschencomputer und eigene Navigationsgeräte übernahmen damals, was heute oft das Tablet erledigt. Zeitgenössischer Überblick von 2005

Garmin Pilot

Garmin Pilot verbindet VFR und IFR mit der Garmin-Avionikwelt. Eine am Tablet geplante Route direkt ins Cockpit zu übertragen, erspart das erneute Eingeben der Wegpunkte. Voraussetzung ist eine passende Installation: G3X Touch und entsprechend ausgerüstete G1000-NXi-Systeme sind Beispiele. Aus „G1000 an Bord“ folgt noch keine automatische Kopplungsmöglichkeit.

Ein Flugzeug mit G3X war auch für mich der Anlass, Garmin Pilot auszuprobieren. Die direkte Routenübertragung ist eine feine Sache; die VFR-Darstellung empfand ich beim Ausprobieren als weniger übersichtlich.

Mit Garmin Pilot Web ist die Vorbereitung am großen Bildschirm möglich. Kartenumfang und Funktionen unterscheiden sich nach Region und Geräteversion. Europa-Angebot, Avionikanbindung

Zwei Garmin-G3X-Displays mit Fluglage- und Kartendarstellung im Cockpit
Links: PFD (Primary Flight Display). Rechts: geplante Route im MFD (Multifunction Display).

ForeFlight

ForeFlight bietet umfangreiche Funktionen für VFR und IFR. Für Europa gehören unter anderem AIP-Inhalte über Eurocontrol und Jeppesen-VFR-Daten dazu. Weitere Kartenprodukte lassen sich ergänzen.

Die mobile App läuft auf iPhone und iPad; am Rechner steht der Web-Planer zur Verfügung. Höhenprofile und bestimmte Warnfunktionen hängen vom Tarif ab. Für einen überwiegend auf VFR ausgerichteten Einsatz lohnt sich eine Proberunde mit den passenden Kartenebenen und Filtern. Europa-Daten, Tarife

Was sagen andere Nutzer?

Die Bewertungen ergänzen den Blick auf die Funktionen. Hier stehen die beim Abruf am 4. November 2026 erfassten Werte der deutschen Apple-Storefront und der öffentlichen Google-Play-Seiten für Deutschland. In Klammern steht die jeweilige Bewertungszahl; die Sterne sind auf eine Nachkommastelle gerundet.

App Apple App Store Google Play
SkyDemon 4,9 / 5 (5.955) 4,7 / 5 (2.770)
VFRnav 4,7 / 5 (1.227) 4,8 / 5 (3.196)
Air Navigation Pro 4,3 / 5 (1.222) 2,8 / 5 (5.176)
EasyVFR 4 4,3 / 5 (25) 3,9 / 5 (153)
Enroute 4,9 / 5 (69) 4,8 / 5 (645)
Airmate 4,5 / 5 (393) 3,1 / 5 (999)
Sky-Map 4,6 / 5 (59) Kein vergleichbarer Eintrag ermittelt
Flymap 4,0 / 5 (24) Nicht verifiziert
Garmin Pilot 4,4 / 5 (326) 2,7 / 5 (2.619)
ForeFlight 4,0 / 5 (188) Keine Android-App

Google zeigt abhängig von Region und Gerät unterschiedliche Bewertungen an. Die Tabelle verwendet die Gesamtangabe der aufgerufenen Webseite, keinen bestimmten Gerätefilter. Wer am eigenen Telefon einen anderen Wert sieht, hat deshalb nicht unbedingt einen Fehler gefunden. Auch die Zahl der Bewertungen gehört zum Bild: 25 Stimmen sind eine andere Grundlage als mehrere Tausend. Hinweise von Google

SkyDemon und VFRnav schneiden in beiden Stores gut ab. In den gelesenen Rezensionen werden bei SkyDemon die Planung und die Nutzung im Ausland gelobt; die Optik gefällt nicht jedem. VFRnav erhält Lob für die übersichtliche Bedienung. Eine Rezension vom August 2026 wünscht sich deutlichere topografische Strukturen. SkyDemon-Rezensionen, VFRnav-Rezensionen

Bei Air Navigation Pro und Garmin Pilot fallen die Unterschiede zwischen den Plattformen auf. In gelesenen Rezensionen aus 2025 und 2026 finden sich Berichte darüber, dass die Apps unerwartet beendet werden oder nicht mehr reagieren. Bei Air Navigation Pro werden außerdem Abo- und Kartenverwaltung kritisiert. Solche Rückmeldungen sind ein guter Anlass, genau die Version auf dem eigenen Gerät auszuprobieren. Aus dem einzelnen Abruf ergibt sich noch kein längerfristiger Trend, und Sterne prüfen keine Luftraumdaten. Air-Navigation-Pro-Rezensionen, Garmin-Pilot-Rezensionen

Und die alten Jeppesen-Apps?

Mobile FliteDeck VFR wurde 2020 eingestellt, Mobile FliteDeck folgte 2024. Alte Installationen sind damit keine aktuellen Kandidaten mehr. Die Jeppesen-Kartendienste selbst gibt es weiterhin, beispielsweise in Verbindung mit ForeFlight. Jeppesen-Mitteilung, Hinweise zur Umstellung

Vor dem Kauf eine bekannte Strecke planen

Mit einer bekannten Route lässt sich gut ausprobieren, wie die App arbeitet. Danach vielleicht noch eine Strecke ins Ausland: Lufträume ansehen, einen Ausweichplatz dazunehmen und die benötigten Unterlagen herunterladen. Einmal ohne Netz öffnen gehört zum Versuch dazu.

So zeigt sich recht schnell, ob die Bedienung zur eigenen Arbeitsweise passt. Besonders interessant sind die kleinen Handgriffe, die später im Flug anfallen: eine Frequenz nachsehen, eine Höhe prüfen oder die Strecke ändern. Dafür ist die Testphase da.

Fazit: Auch eine gute App kann Lücken oder Fehler enthalten. Der Abgleich mit aktuellen AIP-Unterlagen, NOTAM und Flugwetter aus den Originalquellen sollte deshalb zur Flugvorbereitung gehören – egal, welche App mitfliegt.

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