Ultraleicht-Piloten wird es freuen: Der Verkehrsausschuss im Europäischen Parlament möchte eine Anhebung der Gewichtsgrenze für Ultraleichtflugzeuge auf 600 Kilogramm.

Wie vom DAeC zu erfahren ist hat sich der Verband gemeinsam mit Europe Air Sports in Brüssel für diese Forderung eingesetzt und besonders bei der deutschen Europaabgeordneten Gabriele Preuß  (SPD, Nordrhein-Westfalen) ein offenes Ohr gefunden.

Mit der Anhebung des höchstzulässigen Abfluggewichts auf 600-Kilogramm sollen auch ein maximales Leergewicht von 350 Kilo und ein maximaler Stall-Speed von 45 Knoten umgesetzt werden. Die EU-Mitgliedstaaten bekämen damit die Möglichkeit ULs bis zu einem Höchstabfluggewicht von 600 Kilo nach nationalen Regeln zuzulassen.

Bisher hatten vor allem Deutschland, Polen, Tschechien und Slowenien sich für eine Anhebung auf ein Höchstabfluggewicht von 600 Kilo eingesetzt, bekamen dafür aber keine Mehrheit. Eine Anhebung um 50 Kilo wäre nun ein möglicher Kompromiss.

Als nächster Schritt in einem EU-Gesetzgebungsverfahren werden sich Rat und Parlament beraten und auf einen gemeinsamen Verordnungstext einigen. Das Ende dieser Verhandlungen ist offen. Die beiden Verbände DAeC und Europe Air Sports nehmen aber an, dass die Gewichtslimits der Anlage I intensiv diskutiert werden. Da sowohl Rat als auch Europaparlament fordern, die UL-Gewichtsgrenze anzuheben, ist man zuversichtlich, dass zumindest eine moderate Anhebung des Höchstabfluggewichts verabschiedet wird.

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