Mit der laufenden Umstellung auf das 8,33 kHz-Raster im Flugfunk wird einmal mehr deutlich wie wichtig eine gute Flugvorbereitung ist.

Und zur richtigen Vorbereitung eines Fluges gehört eine Menge dazu. Wetterbriefing, Gewichts- und Schwerpunktberechnung, Strecken- und Treibstoffplanung usw. Aktuell sollte dabei vor allem darauf geachtet werden, dass man die richtigen Frequenzen für den Flugfunk in seinen Unterlagen dabei hat. Schon seit Ende letzten Jahres läuft die Umstellung auf das neue Frequenzraster über viele Plätze quer durch die Republik. Im Nachbarausland ging diese Umstellung zum Teil schon deutlich früher los. Wer da nicht aufpasst ist schnell mit einer falschen Frequenz unterwegs. Meistens geht das mit einer mündlichen Ermahnung zur fehlenden Flugvorbereitung ab. Kommt man aber an den richtigen Kontrolleur kann dies auch Geld kosten.

Zugegeben, die Situation ist für alle Piloten schon gemein. So schnell wie sich die Frequenzen ändern kommt man kaum hinterher. Sicher gehen kann man nur wenn man ein ordentliches NOTAM-Briefing in seine Flugvorbereitung einbezieht. Hat sich eine Frequenz geändert und wurde noch nicht im AIP oder den Luftfahrtkarten veröffentlicht findet man den Hinweis dort. Aber Achtung! Auch ein Blick in die aktuelle Ausgabe des AIPs und der Luftfahrtkarte ist wichtig. Leider werden mit offizieller Veröffentlichung einer geänderten Frequenz nämlich die NOTAM-Einträge wieder gelöscht. Eine Falle, wenn sich gerade die Frequenz frisch geändert hat und kurz darauf die Aktualisierung des AIPs herauskam. Über die Sinnhaftigkeit des sofortigen Löschens aus den NOTAMs kann man sich natürlich trefflich streiten…

Auf den Seiten der Deutschen Flugsicherung gibt es übrigens eine Liste der betroffenen Flugplätze und der neuen Frequenzen. Diese findet man hier.

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